Willi de Vries
Geboren 1986, lebt und arbeitet in Köln, Deutschland.
Willi de Vries strebt danach, das Alltägliche neu zu sehen und ihm durch kreative Transformationen tiefere Bedeutung zu verleihen. Aus der realen Welt schöpfend entwickelt er eine visuelle Sprache, die gewohnte Rahmen sprengt und das Publikum zu einer neuen Wahrnehmung der Welt einlädt.
Sein Fokus liegt darauf, die visuellen Komplexitäten von Figuren in bewusst vage gehaltenen Szenarien zu erforschen und festzuhalten. Dabei möchte er sowohl Stärken als auch Verletzlichkeit sichtbar machen und traditionelle, heteronormative Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit und Schönheit hinterfragen. Durch diese Verbindung von Transformation, Beobachtung und kritischem Blick entsteht eine Bildsprache, die sowohl persönliche wie gesellschaftliche Themen anspricht und das Publikum einlädt, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Willi de Vries verortet seine Malerei in einem erweiterten Verständnis von Realismus, der über die reine Abbildung des Sichtbaren hinausgeht. Zwar strebt er eine detailgetreue, technisch präzise Darstellung der Wirklichkeit an, zugleich fließt jedoch ein subjektiver, imaginierter Blick in seine Bilder ein. Diese Spannung zwischen beobachteter Realität und innerer Vorstellung. Seine Arbeitsweise zeichnet sich durch die Anwendung traditioneller Techniken aus, wobei er altmeisterliche Öl- und Tempera-Techniken adaptiert, um eine Synthese aus Tradition und Moderne zu erreichen.
Biographie
Willi de Vries ist seit 2020 als freischaffender Künstler in Köln tätig. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Sprachexamens in Niederländisch als Zweitsprache (ITN) an der Radboud Universiteit Nijmegen in den Niederlanden nahm er 2007 ein Studium der Kunstgeschichte auf. Nach einem Jahr wechselte er seinen Studienort und absolvierte bis 2015 ein Studium der freien Kunst, Kunsterziehung, Niederländisch und Deutsch (Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen) an der Universität zu Köln. Während eines zweijährigen Erasmusaufenthaltes vertiefte er seine Kenntnisse in diesen Studienfächern an der Universität Leiden in den Niederlanden. Von 2016 bis 2020 studierte er Kunstgeschichte und Niederlandistik an der Universität zu Köln.
Ausgewählte Ausstellungen & Messen
2026
WIR – Eröffnungsausstellung der Galerie Grevy
6. bis 27. März, Galerie Grevy, Köln
Discovery Art Fair Cologne
23. bis 26. April, XPost, Köln
2025
Zart & Zerrissen – Fragmente der Gegenwart
November 2025 bis Januar 2026, PAN Kunstforum Niederrhein, Emmerich
Offene Ateliers Köln
26. bis 28. September, Atelier de Vries, Köln
Queer Contemporary Art
Dauerausstellung, Galerie Newman, Berlin
Discovery Art Fair Cologne
3. bis 6. April, Vertreten durch Galerie Grevy, Köln
2024
Discovery Art Fair Frankfurt
31. Oktober bis 3. November, Galerie Grevy, Frankfurt
Queer as we are
5. bis 26. Juli, Galerie Grevy, Köln
More Pics?
17. bis 23. Mai, Atelier de Vries, Köln
Jazz fürs Auge #3
8. bis 21. Juni, Galerie Grevy, Köln
Look at me
22. bis 19. April, Galerie Grevy, Köln
