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17. bis 23.5.2024 / Atelier de Vries

Zur 14. Ausgabe des Cologne Fetish Pride feiere auch ich die queere Fetisch-Community mit einer Kunstausstellung im Atelier de Vries. Ausgewählte Werke gewähren den Einblick in die schwulen Fetischwelten der Gegenwart – von klassischem Lack und Leder, Bondage und Dog Play bis zu künstlerischen Perspektiven auf Ästhetik und Community. Im Atelier gibt es großformatige Malereien, Zeichnungen und kleine Grafiken zu sehen.

Vernissage
17.5.2024, ab 18 Uhr

Dauer
17. bis 23.5.2024

Öffnungszeiten
täglich 12 bis 18 Uhr

Jazz fürs Auge #3

8. bis 24.5.2024 / Galerie Grevy

Die ‚Jazz fürs Auge‘-Ausstellung, nun in ihrer dritten Saison, wird zur Kölner Tradition. Neunzehn Künstler zeigen ihre aktuellen Arbeiten, darunter sowohl bekannte Mitglieder der Grevy-Künstlergruppe als auch Gastkünstler, die frische Sichtweisen und Techniken einbringen. ‚Jazz‘ steht hier für die kunstvolle Anordnung der Werke, die ein beeindruckendes Spiel aus Farben, Formen und Texturen kreiert und so ein vielfältiges visuelles Erlebnis schafft.

Vernissage
8.5.2024, ab 18 Uhr

Midissage
24.5.2024, ab 18 Uhr

Finissage
21.6.2024, ab 18 Uhr

Öffnungszeiten
Mittwoch und Freitag, 14 bis 18 Uhr
Samstag 12 bis 16 Uhr

Holy. Meine Kindheit hinter dem Gebetsteppich

Gastkünstler:in
25.5. bis 1.6.2024 / Atelier de Vries

Jamileh M. Araghi, geboren und aufgewachsen in der kulturellen Vielfalt von Teheran, begann ihr Leben als Flüchtling in Deutschland und suchte in der neuen und fremden westlichen Welt einen Platz in der Kunstszene. Mit ihrer Perspektive auf die Welt und ihrem künstlerischen Blick, der Brücken zwischen Kulturen schlägt, setzt sie ihre künstlerische Reise in Köln fort. In ihrer kommenden Ausstellung „Holy. Meine Kindheit hinter dem Gebetsteppich“ erforscht Jamileh die Poesie des Gebetsteppichs aus eigener Sicht. Für sie ist Kunst nicht nur Ausdruck von Schönheit, sondern auch eine Möglichkeit, Erinnerungen und Erfahrungen auf eine kraftvolle Weise zu teilen. Inspiriert von Kindheitserinnerungen an die sanften Gebete ihrer Großmutter und dem Duft von Jasminblüten, erzählt Jamileh Geschichten von Freiheit und Stärke, die über religiöse Grenzen hinausreichen. Ihre Kunst ist eine Einladung, die Vielschichtigkeit des Lebens zu entdecken und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Vernissage
25. Mai 2024, ab 18 Uhr

Dauer
25.5. bis 1.6.2024

Öffnungszeiten
täglich von 16 bis 18 Uhr
30.5. geschlossen

Vergangene Ausstellungen

Look at me

22.3. bis 19.4.2024 / Galerie Grevy

Menschen sind fasziniert von anderen Menschen. Unsere Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, half uns in der Evolution, Freunde von Feinden zu unterscheiden. Ein einziger Blick genügt, um Emotionen wie Sympathie und Antipathie in Gesichtern zu erkennen. Ob in Felsformationen, Wolken oder Emojis auf dem Smartphone – wir sehen ständig Gesichter. Kunstwerke mit menschlichen Darstellungen, insbesondere Gesichtern, üben eine magische Anziehungskraft auf uns aus und berühren uns auf emotionaler Ebene. Porträts sind eine eigene Gattung in der Kunst. In der Porträtmalerei wurden bedeutende Personen überlebensgroß und heroisch für die Öffentlichkeit dargestellt, um eine repräsentative Würdigung der jeweiligen Person zu schaffen. Daneben gibt es auch Selbstporträts oder kleinere, private Porträts, die im Auftrag angefertigt wurden und noch immer werden. Die Erfindung der Fotografie stellte die Porträtmalerei vor eine existenzielle Frage: “Warum noch malen, wenn ich fotografieren kann?” Fotografie bot eine erschwingliche und schnelle Möglichkeit, Menschen abzubilden. Doch der Sinn des Porträts wandelte sich. Es ging nicht mehr nur um das reine Abbild, sondern darum, das innere Gefühlsleben nach außen zu tragen. Der Künstler deutet und interpretiert die porträtierte Person. Bis heute unterliegt das Porträt einer stetigen Veränderung und der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Unsere Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre individuellen Porträts: Von abstrakt bis dekonstruktiv, von überraschend bis verstörend – die Bandbreite der gezeigten Bilder ist vielfältig und fesselnd. Diese Werke offenbaren mehr als nur das äußere Abbild einer Person.